bookmark_borderabgründig und tiefgründig mehrdeutig vielschichtig, oder wie uns aus Friederike Mayröckers jüngstem Buch „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete“ ein unersetzbares Sprachorgan erwächst

Essay statt der Einleitung und Moderation zu Friederik Mayröckers „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete,“ (Berlin: Suhrkamp 2020), die bedauerlicherweise wegen Corona am 27. Oktober 2020 in der Alten Schmiede abgesagt werden musste: BLOG der Alten Schmiede – 7.12.2020

bookmark_borderGedichtinterpretationen

in memoriam Alfred Kolleritsch, Hans Eichhorn und Fabjan Hafner

auf www.poesiegalerie.at

Zu Alfred Kolleritschs Gedicht Die Stunde lag bereit. Aus: Die Nacht des Sehens. Gedichte. Göttingen: Wallstein 2020.

Zu Hans Eichhorns Gedicht Umlauert die weiße Kugellampe am Plafond. Aus: Im Ausgehorchten. Gedichte. Bibliothek der Provinz 2017.

Zu Fabjan Hafners Gedicht Du lebst besinnungslos. Aus: Erste und letzte Gedichte. 1982-2016. Slowenisch und deutsch. Herausgegeben, übertragen und mit einem Vorwort versehen von Peter Handke. Mit einem Nachwort von Dominik Srienc und einem Gedicht von Gustav Januš. Berlin: Suhrkamp-Verlag 2020.

bookmark_borderNeu! Tous les mots en main

GEDICHTE/POÉSIES

Tous les mots en main. Poésies. Édition bilingue, traduction de Chantal Herbert. Paris Pont9, 2020. (= Gedichte für Kinder und Erwachsene. Übersetzt von Chantal Herbert. Zweisprachige Ausgabe. Mit Gedichten aus Schlaraffenbauch, die drachen die lachen und auch noch unveröffentlichten Gedichten)

ISBN: 9791096310449

Édition au pont9

« Oui, cher Michael, je ne peux lire votre langue, mais la traduction est belle, qui joue du sens et des sonorités pour créer une épopée naïve des gestes quotidiens, des relations avec le monde et avec l’Autre, mine de rien, dans la simplicité et la grâce d’une sorte de sourire verbal… » Bernard Noël

bookmark_borderSchlaraffenbauch

Gedichte für Kinder und Erwachsene. Mit Bildern von Rotraut Susanne Berner

Schlaraffenbauch. Gedichte.
Mit Bildern von Rotraut Susanne Berner. Frankfurt/Main: Edition Büchergilde 2018. (Tolle Hefte Nr. 49)

ISBN: 978-3-86406-092-2

Büchergilde Gutenberg

„Diese Gedichte brauchen keine Superlative, keine grellen Verzerrungen, um den Wundern unseres Lebens nachzuspüren. Ihre Vitalität beziehen sie dabei mit aus dem Umstand, dass es sich beim Lesen manchmal so anfühlt, als wäre man Teilhaber einer Bewegung, die sich einem Phänomen anzunähern sucht: seien es Atemwolken, sei es das Gefühl, sich massig und schwer zu machen, sei es das ewige warten, das Ohrwurmwesen oder die Frage, was es mit dem Einschlafen und Aufwachen auf sich hat. Viele Gedichte kommen wie aus der Bewegung (oder sollte ich sagen: wie aus dem Leben?)  heraus und nehmen uns mit in die schönste Welt der Kinder – weil in ihr immer auch Erwachsene Platz finden.“ (Arne Rautenberg. Aus der Laudatio zum Josef-Guggenmos-Preis 2018)

Rezensionen:

Andreas Platthaus / FAZ

Nico Bleutge / Süddeutsche Zeitung

Manuela Kalbermatten / Neue Zürcher Zeitung

Blog von Rotraut Susanne Berner

Lesung aus Schlaraffenbauch für die Wiener Stadtbibliothek vom 2.7.2020

bookmark_borderLaudatio

abgesagt für 12. November 2020 / verschoben auf 2021

Laudatio auf Leta Semadeni zum Josef Guggenmos-Preis für Kinderlyrik 2020 – Preisverleihung wird nachgeholt!

Michael Hammerschmid zu „Tulpen/Tulipanas. Mit Ill. v. Madlaina Janett. Zürich SJW 2019

„Die Sonne / fährt Velo / am Ufer entlang“ heißt es einmal. Ein andermal „Die Mähne des Windes / hat die Tür geöffnet / die in den Garten führt“ oder „Nachts verlässt Lilli / das Haus und / streut ihre Augen aus / über die Straße.“ Von solchen ersten Strophen aus entwirft Leta Semadeni das Wunderbare, lässt die Bilder und Augen, die Sonne und den Wind aus und folgt ihnen zweisprachig auf Rätoromänisch und Deutsch beim Zaubern, beim Tanzen, beim Erforschen der Welt, die bei Semadeni immer wieder mit einem Erstaunen beginnt, um die Wörter und ihre Poesie umso intensiver leuchten zu lassen. Was sie dabei entdeckt und entdecken macht, ist nichts weniger als die Zauberkraft selbst, die im Alltag und in den Worten steckt und nur darauf zu warten scheint, wahrgenommen und befreit zu werden. „Metta / il cour / aint illa locca // Fa ün sigl / sainza rait / sülla prosma / lingia” heißt es in „Gedichte lesen“ / „Leger poesias“: „Leg / das Herz / in die Lücke // Spring / ohne Netz / auf die nächste / Zeile.“ Im Dazwischen liegt die Poesie dieser Gedichte, und im Mut, „ohne Netz / auf die nächste / Zeile“ zu springen. Die rotblauen Illustrationen von Madlaina Janett nehmen den Ball der Freiheit mit großer Sensibilität auf und überwinden die Grenzen von Seite und Schwerkraft. Ja, mit Mut und für Mut wird man in diesem Bändchen reichlich belohnt!

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

bookmark_borderdie drachen die lachen

Gedichte für Kinder und Erwachsene. Mit Bildern von Mia Schwarcz


die drachen die lachen Kindergedichte. 
Mit Bildern von Mia Schwarcz Wien: edition krill 2013.
ISBN 978-3902919-00-7 

edition krill

„Es sind Gedichte, die mit unverstellt kindlichem Blick die Welt betrachten, in der vieles, was für Erwachsene bloß alltäglich ist, mit einem Mal wieder phantastisch, magisch, poetisch, bedrohlich oder einfach nur staunenswert erscheint. So gesehen sind es dann doch auch wieder Gedichte, die auch Kinder anzusprechen vermögen. Seinen besonderen Reiz erhält das Buch durch Bilder von Hammerschmids achtjähriger Tochter Mia Schwarcz, die einige dieser Gedichte sogar inspiriert haben. Ein schönes, herzerwärmendes Buch.“ Peter Blaha in Die Bühne

Lesung aus die drachen die lachen

bookmark_borderNester

Gedichte

Nester. Gedichte 
Wien: Klever Verlag 2014.
ISBN 978-3-902665-72-0 

Klever Verlag

„Tatsächlich findet man im Kleinsten oft einen Widerschein – und sei es noch so schwach – des Fernsten; findet im Geborgenen, Warmen schaudernd-schön die Erinnerung an das Kalte, das Draußen.“ Hendrik Jackson auf fixpoetry.com

bookmark_borderVon Kopf bis Fuß

Ausstellung im Kindermuseum ZOOM 2019-2021

„Schlaftraumraum“ : Ton-Sprach-Video Installation von Eloui (Musik), Jan Machacek (Video) und Michael Hammerschmid (Gedichte)

An dieser Station der Ausstellung zum Thema Körper haben die Kinder die Möglichkeit, sich in einem abgedunkelten Raum auf weichen Matratzen auszuruhen und ihre Aufmerksamkeit auf das bildlich-akustische Geschehen zu richten, das in einem Loop abläuft. Meditativ sich drehend läuft das Video Jan Machaceks an der Decke ab und entführt immer wieder in Spiralen in andere, noch ungekannte Bild- und Motivräume. Die Musik von Franziska Abgottsporn (Eloui) nimmt die Aufmerksamkeit in einen hellen, stark rhythmisierten Klangkosmos auf, während Michael Hammerschmids Gedichte kleine traumartige Gedichtgeschichten erzählen. Jedes Gedicht versprachlicht eine Etappe des Schlafzyklus, vom Einschlafen bis zum Aufwachen.

www.kindermuseum.at

bookmark_borderErde. Erde

Ausstellung im Kindermuseum ZOOM September 2018 – September 2019

In der Ausstellung Erde. Erde hat das Kindermuseum ZOOM erstmals Gedichte zum fixen Bestandteil einer Ausstellung gemacht. An jeder der Hands-on-Stationen wurde ein Gedicht in den jeweiligen thematischen Kontext integriert und so ein weiterer Raum für Gedichte, Sprache, Sprachspiel und Reflexion aufgemacht. (Fotos: J.J. Kucek Kindermuseum ZOOM)