bookmark_border„Freud für die ‚kleinen Fratzen'“* – Kindergedichte im Sigmund Freud-Museum

Für Kinder von 5 bis 12 Jahren

Seit 5. November 2021 als Teil der Dauerausstellung.

Sigmund Freud Museum – Berggasse 19, 1090 Wien

* Sigmund Freud an Wilhelm Fließ in einem Brief vom 24. Juli 1893.

Sigmund Freuds Wohnung und Ordination in der Berggasse 19, wo er einen Großteil seiner Schriften und Bücher verfasst hat, beherbergt so manchen aufregenden Gegenstand aus seinem Alltag, dafür aber nur relativ wenige Möbel. Die Wohnung wirkt also verglichen mit den vielen Dingen und Teppichen von damals und ohne die große Familie der Freuds, er wohnten hier gemeinsam mit seiner Frau Martha, dessen Schwester Minna und bis zu sechs seiner Kinder, heute relativ leer. Umso suggestiver sind die Gegenstände, die heute noch hier sind, und umso mehr Raum steht für die Phantasie und Fragen an Freud und seine Zeit bereit. Michael Hammerschmids Gedichte zu Sigmund Freuds Leben und Alltag, die in Hörboxen zu hören sind, nützen diesen Freiraum und machen mit den Mitteln der poetischen Form suggestive Fenster zu Sigmund Freud auf.

Mit so manchen seiner knappen Zeilen, die dann doch eine große Welt eröffnen (können), möchte der Autor die jungen Besucherinnen und Besucher ermuntern, sich selbst in der jeweiligen Umgebung eigene (Traum-)Bilder vom möglichen Geschehen im jeweiligen Raum zu machen.“
Heinz Wagner in seiner eingehenden Besprechung der Ausstellung, in der auch die Kinder zu Wort kommen: www.kijuku.at

bookmark_border„Warum Kinder Gedichte brauchen“ – Interview

Mit Kindern in die Welt der Lyrik eintauchen? Unbedingt, meint der preisgekrönte Kinderlyriker Michael Hammerschmid. Ein Gespräch über traurige Ohren, das Auswendiglernen von Gedichten und Fingerspiele als Sprach-Figurentheater für Kinder.

Ein Interview von Antje Ehmann mit Michael Hammerschmid für das Magazin „wir Eltern. Für Mütter und Väter in der Schweiz“

Oktoberheft 2021

bookmark_borderLyrikfestival Dichterloh

4. bis 11. Mai 2021

Kuratiert und moderiert von Michael Hammerschmid

Programmdetails www.alte-schmiede.at

Mit einer Gedichtefahrt durch das Festival auf dem Blog der Alten Schmiede

Di, 4.5. 2021 – 18 Uhr und 19 Uhr

18h Roberta Dapunt: die krankheit wunder / le beatitudini della malattia. Gedichte. Deutsch / Italienisch. Aus dem Italienischen vom Übersetzer*innenkollektiv Versatorium. Wien, Bozen: Folio Verlag, 2020.

19h Mila Haugová: Zwischen zwei Leeren. Aus dem Slowakischen von Anja Utler und der Autorin. Wien: Edition Korrespondenzen, 2020. 

Margret Kreidl: Schlüssel zum Offenen. Wien: Edition Korrespondenzen, 2021.

Do, 6.5. 2021 – 19 Uhr

Leta Semadeni: In mia vita da vuolp / In meinem Leben als Fuchs. Poesias / Gedichte.  Chasa Editura Rumantscha, 2010.
L.S: Tulpen. Tulipanas. Mit Illustrationen von Madlaina Janett und einem Nachwort von Rico Valär. SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk, 2019.

Georg Bernsteiner Peter Enzinger: frühe feuer. Gedichte. Wien: Klever-Verlag, 2020.

Mo., 10.5.2021 – 19 Uhr

Ursula Krechel: beileibe und zumute. Salzburg / Wien: Jung & Jung, 2021. 

Julian Schutting: Winterreise. Gedichte. Mit einem Nachwort von Gerhard Zeilinger. Salzburg / Wien: Otto Müller, 2021.

Di., 11.5. 2021 – 19 Uhr

Nadja Küchenmeister: „Im Glasberg“. Gedichte. Frankfurt am Main: Schöffling Verlag, 2020.

Volha Hapeyeva: Mutantengarten. Gedichte, aus dem Belarussischen übersetzt von Matthias Göritz, Martina Jakobson und Uljana Wolf. Mit 15 Federzeichnungen von Christian Thanhäuser. Mit einem Nachwort von Matthias Göritz. Edition Tannhäuser, 2020.  

Herbert Wimmer: schon zeit im kontinuum. 100 Gedichte, 2009-2020. Wien: Klever Verlag, 2021.

bookmark_borderParis-Barbès (Gedicht) in der Komposition von Wolfgang Florey

Uraufführung am 19. April 2021 im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins – leider coronabedingt ohne Publikum

Vykintas Baltakas: (Co)ro(na)
Annamaria Kowalsky: Atmosphären (Uraufführung)
Gerald Resch: Per speculum
Julia Purgina: Musique noire III (Uraufführung)
Wolfgang Florey: Paris-Barbès (Gedicht) (Uraufführung)

Es spielt das Ensemble Kontrapunkte unter Leitung von Gottfried Rabl.

Mit Ute Döring (Mezzosopran), Sabine Zwick (Saxophon) und Eric Lamb (Flöte)

Programm Wiener Musikverein